Heute ist Welttierschutztag (04.10.)! Das nehmen wir zum Anlass, mal zu schauen, was eigentlich aus einigen geretteten Hunden geworden ist. Meist stecken hinter abgemagerten, verschüchterten, verwahrlosten und vielleicht auch aggressiven Tieren die allerliebsten Seelen, die durch schlechte Erfahrungen gezeichnet sind. Was ein liebevolles Zuhause so ausmachen kann, davon kannst du dich bei den folgenden Vorher-Nachher-Bildern selbst überzeugen. Und ein paar Tipps zur Körpersprache der Hunde gibt es auch.

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Vorher: geduckte, ängstliche Haltung, zurückgelegte Ohren, Schwanz steif auf „Hab-Acht-Stellung“ = Unsicherheit, Misstrauen

Nachher: entspanntes Sitzen, Ohren aufmerksam nach vorn gerichtet, entspanntes Maul, sanfter Blick, Schwanz wedelt leicht = Vertrauen, Ruhe

 

 

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Vorher: leicht herabhängende Ohren, aber entspanntes Maul = Unsicherheit, Freundlichkeit

Nachher: Ohren aufgerichtet, Augen geschlossen, entspanntes Maul = Vertrauen, Sicherheit, Ruhe

 

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Vorher (rechts): von Unbehagen und Schmerzen gezeichnet, möchte wahrscheinlich lieber alleine gelassen werden

Nachher: die Wunden sind verheilt und er kommt auch gut mit nur einem Auge klar, sein Hundekumpel sieht sehr stolz aus 😉

 

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Vorher: relativ unbeteiligt, hat vielleicht Schmerzen oder eine tiefe Unsicherheit und Depression, lässt sich schwer sagen

Nachher: breites Grinsen mit entspannten Lippen, leicht zurückgelegte Ohren (Demut), entspannte Augen = Freundlichkeit, Entspannung

 

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Vorher: ausgemergelt, schlapp und vielleicht etwas depressiv

Nachher: geschlossene Augen, entspanntes Maul = genießt sichtlich die leichte Brise

 

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Vorher: geduckte, zurückgelehnte Haltung (zeigt die Richtung an, in die er eigentlich will), Schwanz hängt runter (evtl. auf dem Weg zwischen die Beine), Ohren zurückgelegt, angespanntes Maul = Angst, Misstrauen, kann in Aggression umschlagen

Nachher: entspanntes Liegen, aufmerksam aufgerichtete Ohren, entspanntes Maul und Augen

 

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Voher: demütig zurückgelegte Ohren, entspanntes Maul und Augen = trotz seiner Verletzungen nicht aggressiv oder ablehnend, etwas unsicher, aber freundlich

Nachher: Was für ein Scherzkeks! Das Grinsen und der Blick sprechen ja für sich, oder?

 

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Vorher: Ein verfilztes, dreckiges Knäuel in der Ecke. Da kann man wirklich nichts an Körpersprache ablesen.

Nachher: aufmerksam aufgerichtete Ohren, neugierige Augen, freundliches Wesen. Er scheint selber überrascht zu sein! 😉

 

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Vorher: nicht viel von Körpersprache zu erkennen, es muss grauenvoll sein in diesem Pelz zu stecken

Nachher: freundlich aufgestellte Ohren, entspannte Augen und Maul = offenes Wesen, Lebensfreude

 

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Vorher: schüchterner, abgewandter Blick, offenbar zurückgelegte Ohren = Unsicherheit, möchte keinen Kontakt bzw. ist unsicher darüber

Nachher: aufmerksam aufgerichtete Ohren, offener, neugieriger Blick, die Falten über dem Auge verraten, dass er aber trotzdem noch ein bißchen unsicher ist

Worauf du bei der Adoption von Hunden (besonders aus dem Ausland) achten solltest, haben wir dir hier in einem kleinen Blog zusammen gestellt. Hast du einen Hund adoptiert oder kennst eine besonders schöne Geschichte, wie ein Straßenhund ein neues Zuhause gefunden hat? Wir freuen uns auf Fotos deines Tierheimhundes und sind gespannt, eure Geschichte zu hören. Schick uns einfach eine Mail oder folge uns bei Facebook oder Instagram:

Wir haben zu dem Thema „5 Schritte zum Hundeflüsterer“ ein eBook geschrieben, dass du dir hier kostenlos downloaden kannst.

P.S.: Natürlich sind Fotos immer nur Momentaufnahmen, an denen man keine wirklichen Zustände oder Verhaltensweisen ablesen kann. Aber vielleicht helfen dir die Erläuterungen unter den Fotos auf dem Weg zum Hundeflüsterer. Um eine ernstzunehmende „Diagnose“ zu stellen, muss man den Hund natürlich immer live und in Aktion sehen.