Einen neuen Hund nach Hause zu holen ist eine aufregende Erfahrung für beide Seiten. Wir geben dir ein paar Tipps wie du schon bei Ankunft des Hundes (egal ob Welpe, älterer Hund oder Zweithund) bei dir Zuhause die Basis für ein entspanntes Zusammenleben legen kannst.

Einen neuen Hund nach Hause zu bringen, erfodert ein wenig Planung im Vorfeld. Zum Glück hat man normalerweise ja etwas Zeit, bevor das neue Familienmitglied einzieht. Bevor du einen Hund in dein Zuhause aufnimmst, hier eine kleine Checkliste. Wichtig ist es, nicht nur den Einkauf für den Vierbeiner zu tätigen, sondern auch, sich mit der Familie in Bezug auf die Regeln für den Hund abzustimmen. Nur wenn alle am gleichen Strang ziehen, macht ihr es dem Hund einfach, in der neuen Umgebung zurecht zu kommen und seinen Platz im Rudel zu finden. Normalerweise läuft das erste nach-Hause-kommen ungefähr so ab:

  • Alle sind aufgeregt und fahren mit dem Auto zum Züchter/Tierheim. Dort wird der Hund eingepackt und alles Nötige schriftlich festgehalten, obwohl man da eh gerade nicht zuhören kann. Der Hund ist viel interessanter…
  • Ihr fahrt gemeinsam nach Hause, möglicherweise eine längere Strecke.
  • Zu Hause angekommen geht ihr die Auffahrt hoch, das Tor geht auf, die Leine ab und der Hund rennt schnüffelnd los.

Und genau damit hast du dir möglicherweise ein paar Probleme ins Haus geholt. Du hast quasi gerade einem Kind oder Teenager die freie Verfügungsgewalt über dein Haus gegeben. Herzlichen Glückwunsch!

Home sweet home

Um zu Hause einen guten Umgang miteinander zu haben, braucht dein Hund ein paar Regeln, Grenzen und Einschränkungen. Denk daran, dass dein Hund instinktiv handelt. Er wird also sofort feststellen wollen, wer das Sagen im neuen Rudel hat und wer welche Ressourcen (Futter, Wasser, Schlafplatz, Couch, Schuhe usw.) verwaltet. Der Moment, in dem der Hund zum allerersten Mal das Haus betritt ist sehr wichtig, da dieser Moment sofort die Grundregeln in seinem Gehirn etabliert. Wenn du ihn also von der Leine machst und herumlaufen lässt, suggerierst du ihm: „Hier, das ist alles für dich! Mach was immer du willst! Es gibt keine Regeln oder Grenzen!“

Wo das möglicherweise hinführt, kannst du dir sicher vorstellen: Der Hund frisst Schuhe, wird nicht stubenrein, bettelt permanent, klettert auf Möbel oder springt an Menschen hoch…

 Wenn du dich an die Tipps hältst und auch in den ersten Wochen ruhig, klar und verständlich die Regeln kommunizierst, werdet ihr mit Sicherheit zu einem tollen Team zusammen wachsen. Viel Spaß mit dem neuen Mitbewohner!
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